Kreatives Coaching statt Poesietherapie - Schreiben in der Poesieapotheke

Letzte Woche habe ich euch via Facebook und Instragram mitgeteilt, dass ich ab Ende September für ein paar Wochen als Poesietherapeutin in einer psychosomatischen Klinik arbeiten werde.

 

Nach diesem Posting bekam ich einige Nachrichten von euch geschickt und wollte euch alle Fragen in dem Blogpost beantworten...

 

... aber: Ich biete selbst in der Poesieapotheke gar keine Therapie an!

 

Und damit du nicht alles völlig irritiert, wirst du in diesem Blogpost erfahren, was die Unterschiede zwischen Poesietherapie und der PoesieAPOTHEKE sind und warum du davon profitierst, dass du

 

Über das Schreiben - im Leben, in Therapien und in der Poesieapotheke

 

Schon seit vielen vielen Jahren schreiben Menschen! (Kleiner Klugscheißer-Wissensabschnitt ;) ): Die erste lateinische Inschrift ist auf das Jahr 700 v.Chr. datiert. Die klassische Form der lateinischen Schrift, 200 Jahre v. Chr., entwickelte sich mit der Kalligrafie-Schriftweise weiter - Lettering ist also auch nichts Neues, sondern schon verdammt an. Und auch schon davor erfanden die Menschen Möglichkeiten, um sich mit Symbolen und Zeichen (quasi eine Form der Schrift) auszudrücken.

 

"Sich ausdrücken" ist auch schon das Stichwort - denn solange Menschen schreiben können, nutzen sie diese Technik auch, um sich auszudrücken. Und genau das ist es auch, was sowohl in einer Poesietherapie wie auch in der PoesieAPOTHEKE gleich ist:

Es geht um den schriftlichen Ausdruck von Gedanken, Gefühlen, von Ideen und Plänen, Wünschen und Träumen. Natürlich ist auch immer Platz für Ängste, Trauer und Unsicherheiten.

Die Übungen, die Anleitungen und Methoden - in der Poesietherapie und der PoesieAPOTHEKE - unterscheiden sich daher auch nicht unbedingt. Es können sogar die Gleichen sein. Wir sind auch alle Menschen, die im Leben von ähnlichen Themen bewegt werden - mit- und ohne Krankheit.  In einer Therapie wird es eventuell häufiger, um die Bewältigung und den Umgang mit einer Krankheit gehen oder um die Auseinandersetzung mit dem Tod. Aber auch das muss nicht sein. Es kommt immer darauf an, was jeder Mensch für Themen mitbringt und welche ihm wichtig sind. Ein Schema F gibt es nicht und sollte es auch nie dort geben, wo mit Individuen gearbeitet wird.

 

Wie auch bei Kunst- oder Musiktherapie soll der kreative Ausdruck helfen, sich zu entspannen, im Hier und Jetzt zu sein, Freude zu empfinden, mit der Krankheit besser umzugehen und sich auf Ressourcen zu besinnen. Wenn du "mit der Krankheit besser umzugehen" rausstreichst, findest du alles auch in der PoesieApotheke :).

 

Der größte Unterschied zwischen ist jedoch die Zielgruppe: Eine Therapie richtet sich immer an erkrankte Personen - psychisch wie physisch. Beim therapeutischen Schreiben sind es vor allem Menschen mit psychischen/psychiatrischen Erkrankungen. Dadurch ist eine Poesie- bzw. Schreibtherapie auch nicht die alleinige Heilmethode, sondern wird (idealerweise) in einen Behandlungsplan integriert (Psychotherapie, psychosomatische Medizin, somatische Medizin). Solche Therapie finden auch immer in einem speziellen Setting (Klink, Praxis) statt und "face to face". Obwohl ich eine Ausbildung zur Poesietherapeutin absolviert habe, biete ich hier KEINE Therapien an.

 

Was die Poesieapotheke für dich anbietet

 

Was ich in der Poesieapotheke anbiete und auch zukünftig anbieten werde, sind Angebote für alle. Yeah - du bist hier also genau richtig! Kurse, Social Media-Aktivitäten, kreatives Coaching bzw. Mentoring. Ich möchte dir zeigen, wieviel Spaß das Schreiben (von Texten, Briefen und Tagebüchern), das Nutzen der eigenen Handschrift, das Kreativ-Sein mit Buchstaben und Wörtern machen kann. Weil Schreiben das neue Stricken ist. Und eigentlich noch viel besser :)!

Genauso helfe ich dir (in Einzelstunden oder -paketen) selbst dein eigener und bester Coach zu werden, mal für einige Minuten oder Stunden aus dem Alltag auszusteigen, zur Ruhe zu kommen, durchzuatmen und nur Zeit für dich zu haben oder auch deine Träume und Wünsche zu entdecken, aufzubauen oder zu verwirklichen - und zwar mithilfe von Stift und Papier (und noch ein bißchen mehr, was Spaß macht und gut tut).

 

Du sollst der Autor deines eigenen Lebens werden - der Mensch, der sein Leben selbst in die Hand nimmt und das nicht verbissen tut (höher, schneller, weiter gibts hier nicht ;), sondern mit viel Spaß und Kreativität.

 

Könnte man es Prävention nennen, was ich mache? Manchmal ist es das bestimmt. Wer rechtzeitig aus dem Hamsterrad aussteigt und sich auf sich selbst besinnt, für den ist das Schreiben in der Poesieapotheke eine echte, präventive Maßnahme. Letztendlich finde ich persönlich das Wort zu streng klingend, so freudlos. Und ich glaube, dass alles, was dir, mir und jedem einzelnen Menschen guttut, alles, was dich zum Durchatmen, Fokussieren und Lachen bringt, gut für dich, deine Gesundheit und dein Leben ist.

 

In diesem Sinne: Ich freue mich, dass du der Poesieapotheke und mir folgst, Spaß am Schreiben und Kreativ-sein hast, am Lachen und Genießen, am Ruhig-sein und Durchatmen, am Echt- und Authentisch-Sein. Und dass du dich gerne mit dir auseinandersetzt, weil du DEIN Leben leben willst und nicht eines nach Geschmack von anderen.

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